Heute war dann gleich mein erster Arbeitstag im Office of the Ombudsman. Nach einem leckeren Frühstück mit Obst, Jogurt, Brötchen und Käse, wurde ich von einem Fahrer, Saki, des Büros abgeholt. Das Büro ist ca. 7 min mit dem Auto von meiner Unterkunft, aber ich bekomme jeden Tag einen Fahrservice, da ich auf dem Weg von Saki wohn und er mich dann immer einsammeln kann. Dann hat mir Elizabeth, meine Kontaktperson, erstmal erklärt, was sie so mit mir vorhaben. Ich werde hauptsächlich in der Verwaltung eingesetzt und gegen Ende darf ich auch mal bei den Untersuchungen mitarbeiten. Dann wurde ich ein paar Personen vorgestellt u.a. dem Ombudsman und meiner direkten Chefin Christa. Mit ihr war ich dann den ganzen Vormittag unterwegs.
Erst waren wir im Ministry of Home Affairs and Immigration wegen meinem Visum. Und das war ein purer Glücksfall für mich. Da Christa im Ministerium früher gearbeitet hat, ging alles sehr schnell. Als erstes musste ich die Gebühr bezahlen. Dank Christa konnte ich an der ca. 30 Personen umfassenden Schlange vor dem Schalter vorbei gehen, das Geld abgeben und 5min später den Einzahlungsbeleg abholen. Nun musste noch der passende Stempel im meinen Pass. Anstatt mich am nächsten Schalter anstellen zu müssen, konnten wir ins Ministerium rein und direkt zur zuständigen Stelle gehen. Dort hab ich dann nochmal ca. 10min gewartet und schwupps hatte ich das richtige Visum mit allem drum und dran.
Die nächste Station unserer Vormittagstour dauert schon um einiges länger. Wir mussten Materialien beim Government Store abholen. Von dort beziehen alle staatlichen Einrichtungen ihre Materialien, von Krankenhauszeug über PCs und Zubehör bis zum Toilettenpapier gibt es dort alles. Wir haben Computer, Mäuse, Tastaturen, USB Sticks und Putzmittel abgeholt. In der ersten Halle gab es das ganze PC Zeug, solange dort alles zusammengesucht wurde, sind wir in die andere Halle um unseren Putzmittelbestellschein abzugeben. Aber auch das haben wir nicht sofort bekommen. Also wieder zurück zu den PCs, dort nochmal gewartet, alles ins Auto geladen und wieder zum Putzmittel, das dann nach einer weiteren halben Stunde warten doch noch kam.
Zurück im Office war dann Mittagspause. Saki hat mich zu einem Laden gefahren, damit ich was essen konnte. Dort gab's dann für mich eine riesen Portion Pommes, die so groß war, dass sie auch noch fürs Abendessen gereicht hat.
Den ganzen Mittag war ich dann damit beschäftigt die neu eingekauften Materialien zu beschriften. Auf jeden Gegenstand muss GRN (für Government Namibia) OMBJ (= Ombudsman Justice) und dann eine Nummer drauf. Das ganze wird noch in eine Liste eingetragen und dazu der Lagerort oder die Büronummer aufgeschrieben. Bei manchen Geräten kommt noch die Seriennummer dazu. Ein Teil von den Materialien haben wir gleich verpackt, da sie in die Außenstellen nach Oshakati und Keetmanshoop kommen. Das war also mein erster Arbeitstag. Sonst gibt es noch dazu zu sagen, dass ich mein eigenes Büro mit Klimaanlage hab, die individuell verstellbar ist(bei Christa hat's nur 20° im Büro, das war mir zu kalt!). Das office liegt leider direkt neben der amerikanischen Botschaft und ich darf keine Fotos machen bzw. es gibt eines und dann wurde ich sofort darauf hingewiesen, dass ich keins mehr machen darf, weil das Gebäude ähnlich zu dem der Botschaft sein. Aber von meinem Büro und innen werd ich bald welche machen, damit ihr wisst, wie es dort aussieht.
Abends war ich dann noch einkaufen um morgen nicht wieder meinen Lunch-Fahr-Service in Anspruch nehmen zu müssen. Danach hab ich's mir am Pool, der eher die Größe eines Planschbeckens hat, bequem gemacht. Das Wasser habe ich allerdings noch nicht getestet, obwohl es heute deutlich über 30° bei strahlendem Sonnenschein hat.
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hallo katharina
AntwortenLöschendeine familie will mich partout ins internet bringen. lass dirs gutgehen vielleicht kann ich demnächst öfter mit dir kommunizieren
grüsse deine omi
Hallo Omi,
AntwortenLöschenich freu mich immer über Kommentare, dann weiß ich auch, dass jemand liest, was ich schreib.
Grüße
Katharina