Sonntag, 31. Januar 2010

Geht's wirklich nach Namibia?!

... das war mein erster Gedanke, als ich gestern Abend 1 1/2 h lang im Flugzeug saß und auf den wegen des Wetters verspäteten Abflug wartete. Das waren 1 1/2 h bayrische Blasmuik, Märsche, Schuhplattler und Jodler. Wenn man nach Afrika fliegt, möchte man dann doch gerne was anderes hören. Um es vorweg zu nehmen bei der Landung kam die gleiche Musik wieder.
Der Flug aber war sehr angenehm. Der Flieger war sehr leer, sodass ich 2 Plätze hatte und mich doch ein bisschen ausruhen konnte. Sobald die Sonne aufgegangen war, konnte man auch ein bisschen von der afrikanischen Landschaft sehen. In Angola war alles dunkelgrün mit viel Wasser und umso näher wir Windhoek kamen, wurde alles immer brauner und spärlich bewachsen. Die Flussläufe unterscheiden sich dann nur noch durch die vielen Krümmungen von den Straßen, wenn man aus dem Flugzeig schaut. Kurz vor der Landung hab ich auch schon ein paar Tiere gesehen, die waren aber zu klein um zu erkennen was es war.

Das mit dem Visum hat natürlich nicht geklappt, aber das konnt ich mir ja eigentlich denken. Sie haben mich ins Ministerium geschickt um mein 67 tägiges Touristenvisum in ein Studienvisum umzuwandeln. Da bin ich jetzt mal gespannt, wie lange das dauern wird.

Am Flughafen wurde ich dann von Elizabeth und ihrer deutschen Schwiegertochter abgeholt und wir sind nach Windhoek gefahren(ca. 45min). Leider waren auf der Fahrt keine Tiere zu sehen:(

In meiner Unterkunft wurde ich dann gleich von Jürgen begrüßt, der mir erstmal mein Zimmer gezeigt hat und noch ein paar Tipps gegeben hat.
Das hier ist mein Zimmer:


Ich find es ziemlich groß, vor allem das Bett ist riesig. Dazu hab ich dann noch ein Badezimmer mit Dusche. Die Tierbilanz im Zimmer find ich auch sehr gut, habe bisher erst 3 Spinnen gefunden, die aber alle so klein sind, dass sie noch leben.

Heute Mittag hab ich mich dann mal auf den Weg gemacht, ein bisschen die Umgebung zu erkunden. Ich war im nächsten Supermarkt und kann jetzt sagen mein Überleben ist gsichert, es gibt Nutella, Tütensuppen und Sauerkraut. Dann bin ich die Hauptstrasse noch etwas hoch gelaufen. Dort gibt es viele kleine Lädchen, die einladend aussehen. Da aber die meisten schon zu hatten, bin ich bald wieder umgedreht und ruhe mich jetzt erstmal aus. Außerdem wollt ich auch nicht zu lange in der 30°C warmen Sonne rumlaufen und mir gleich einen Sonnenbrand holen.